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LIEFERLAND UND STEUERSATZ
Antonio Citterio

Antonio Citterio

Antonio Citterio wurde 1950 im italienischen Meda geboren. Bereits 1972 gründete er sein erstes eigenes Büro für Industrial Design. Im Jahr 1975 erwarb er seinen Abschluss in Architektur am Mailänder Polytechnikum. Er wandte sich verstärkt Bauprojekten und der Innenarchitektur zu. Zwischen 1987 und 1996 realisierte er gemeinsam mit Terry Dawn zahlreiche Architektur-Projekte in Europa und Japan. Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit Patricia Viel „Citterio-Viel und Partner“, ein international tätiges, interdisziplinär arbeitendes Büro mit den Schwerpunkten Stadtplanung, Konzeption von Wohn- und Gewerbekomplexen sowie Interior-Design für Hotels und Showrooms. Von 2006 bis 2016 lehrte Citterio Architektur an der italienischsprachigen Università della Svizzera Italiana im Tessin (Schweiz).

Bereits im Alter von 18 Jahren entwarf Antonio Citterio Möbelstücke in der väterlichen Werkstatt. Produktdesign für den Wohn- wie für den Objektbereich sollte für ihn stets ein wichtiger Tätigkeitsschwerpunkt bleiben. Seine Produktentwürfe konzipiert Citterio im Hinblick auf die umgebende Architektur und ihre Funktion. Zu seinen Kooperationspartnern zählen zahlreiche renommierte Firmen wie zum Beispiel Axor, B&B Italia, Flos, Hermès, Iittala, Kartell, Geberit und Vitra. Sein luxuriöses Sity Sofa für B&B Italia wurde 1987 mit dem wichtigen Designpreis Compasso d’Oro ausgezeichnet. Die Mobil Container Aufbewahrungsmöbel für Kartell erhielten diese Auszeichnung im Jahr 1994.

In ihrer Gestaltung ordnen sich Antonio Citterios Lampen meistens der Funktion im Raum unter. Dabei ist jede einzelne Leuchte, für sich betrachtet, ein ästhetisch vollendetes, formschönes Objekt. Seine Kollektion Kelvin LED für Flos wurde 2011 mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet. Für diese Kollektion formte Citterio den flachen Leuchtenkopf konsequent entsprechend der Eigenschaften des Leuchtmittels. Kelvin LED überzeugt durch minimalistische Eleganz, technische Perfektion und kompromisslose Funktionalität.

Foto: @nico KTUCCI