Francisco Gomez Paz

Francisco Gomez Paz

Francisco Gomez Paz, Jahrgang 1975, kommt gebürtig aus Argentinien und studierte Industriedesign an der Universidad Nacional de Córdoba, einer der ältesten Universitäten Lateinamerikas. 1998 zog er nach Mailand und absolvierte einen Masterabschluss in Design an der international renommierten Domus Academy. Nachdem er einige Jahre mit dem Designer Paolo Rizzatto zusammengearbeitet hatte, gründete er 2004 sein eigenes Designbüro in Mailand und konzipierte Produkte für führende Marken wie Artemide, Driade, Danese, Luceplan oder Sector. Die sogenannte "Solar Bottle", ein Projekt in Zusammenarbeit mit Alberto Meda zur Reinigung von Trinkwasser in Dritte-Welt-Ländern, machte Francisco Gomez Paz weltweit bekannt. Das Produkt schaffte es sogar in die permanente Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art. Darüber hinaus ist der Designer in den Bereichen Forschung und Bildung tätig und hielt bereits Vorlesungen an italienischen und ausländischen Hochschulen.

Für Francisco Gomez Paz ist der Entwicklungsprozess seiner Produkte durch seine eigene Neugier, durch sein umfassendes Wissen über Technik und Materialien sowie durch eine experimentelle Herangehensweise geprägt. Dabei stehen weder Form noch Funktionalität im Fokus, sondern vielmehr ein ganzheitliches Vorgehen. Am Anfang ist stets die Idee, während die Form erst im Laufe der Zeit und nach etlichen Entscheidungsfindungen sichtbar wird. Auch die Qualität des Materials, die Einsatzmöglichkeiten und die Bedienbarkeit des Produkts nehmen für Francisco Gomez Paz einen hohen Stellenwert bei der Entstehung seiner Leuchten ein.

Neben zahlreichen weiteren renommierten Designmarken arbeitete Francisco Gomez Paz häufig mit dem italienischen Unternehmen Luceplan zusammen. Für die weltweit bekannte Marke schuf er beeindruckende und mehrfach ausgezeichnete Leuchten, wie die Luceplan Mesh Kollektion oder die imposanten Hope Leuchten. Für Letztere gewann er sowohl den Good Design Award (2010) als auch den prestigeträchtigen Compasso d'Oro, den er 2011 zusammen mit Paolo Rizzatto entgegennahm. Seine Kreation Mesh wurde 2016 in der Kategorie "Best of the Best" mit dem Red Dot Award prämiert.