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Pleat Box von Marset: die etwas andere Keramik-Pendelleuchte

Anna-Luise Lippach, 28.01.2017

Foto: Die Schirme der Pleat Box Pendelleuchten sehen aus, als wären sie aus weichem Stoff, sind jedoch aus Keramik gefertigt.

Denkt man an typische Materialien im Leuchtendesign, dann steht Keramik vermutlich nicht an erster Stelle – Glas, Stoff, Metall und Kunststoff sind da deutlich prominenter. Doch das heißt nicht, dass Keramik ein Schattendasein fristet.

Zahlreiche Designleuchten demonstrieren eindrucksvoll die Vorteile dieses Materials: zarte, durchscheinende Porzellanschirme wie die der Tjao Kollektion von Steng Licht, reinweiße, glänzende Oberflächen wie die der Moooi Juuyo Pendelleuchte und sogar augenzwinkernde Designs wie die Coffee Light Leuchte von Anthologie Quartett, sie alle machen sich die ganz eigene Wirkung des Materials Keramik zunutze.

Eine besonders schöne Keramikleuchte kommt aus Spanien: Die Kollektion Pleat Box von Marset spielt meisterlich mit Materialität und Optik, und ist auf jeden Fall einen genaueren Blick wert.

Foto: Vier Größen, fünf Farben für Außen und zwei für Innen ergeben einen eindrucksvollen Variantenreichtum für Marset Pleat Box.

Spiel der Gegensätze: Das Besondere an Pleat Box ist, dass die Leuchte auf den ersten Blick gar nicht nach Keramik aussieht. Statt sich an klassischen Vasen oder feinen Porzellanschalen zu orientieren, erinnert Pleat Box erst einmal eher an weichen Textilstoff mit samtener Oberfläche und sanftem Faltenwurf. Es entsteht der Eindruck eines viel weicheren, leichteren Materials, als tatsächlich verwendet wurde. Ein Überraschungsmoment, das die wunderschöne Pleat Box zum Gesprächsthema Nummer eins avancieren lässt!

Überhaupt spielen Kontraste eine große Rolle für Pleat Box: Leichtigkeit und Schwere, Innen und Außen: Während die äußere Oberfläche von Pleat Box nämlich matt und in gedeckten oder neutralen Farben gehalten ist, erstrahlt das Innere des Schirms in glänzender, weißer Emaille oder sogar in kostbarem 18-Karat-Gold. Auf diese Weise richtet die Leuchte ein helles Licht nach unten, gibt sich auf der unbeleuchteten Oberseite aber gemütlich gedämpft – und lässt ihre weichen Falten sogar Schatten werfen.

Foto: Kombiniert man verschiedene Größen und Farben der Pleat Box Pendelleuchte, kann man individuelle Lichtlandschaften genau auf das Ambiente abstimmen.

Internationales Design: Pleat Box entstand als Kooperation zwischen dem Berliner Designstudio Mashallah Design und dem spanischen Keramiker Xavier Mañosa. Während die Berliner den digitalen Entwurf zu der Leuchte lieferten, kümmerte sich Mañosa um die handwerkliche Umsetzung. Auch hier vereinen sich scheinbare Gegensätze, das Digitale und die traditionelle Handwerkskunst, um gemeinsam etwas neues zu schaffen.

Aber Pleat Box lebt nicht allein von Kontrasten, sondern auch von Vielfalt: Die Leuchte steht in vier Größen und in zahlreichen Farbkombinationen zur Auswahl – und inzwischen sind zu den Versionen mit traditionellen E14- und E27-Schraubsockeln auch moderne LED-Varianten gestoßen.

Minimalisten werden die weißen und grauen Versionen lieben; wer es rustikal mag, hat mit Braun und Terrakotta zwei natürliche Farbtöne zur Wahl; und für edle und geheimnisvolle Effekte bieten sich zum Beispiel die schwarzen Ausführungen mit goldener Innenseite an.

Natürlich können die Farben aber auch individuell kombiniert werden, zum Beispiel in eindrucksvollen Lichtclustern über Tischen, Bars oder in großen Räumen.