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Nostraforma-Kolumne: Wie beleuchtet man den Garten richtig, ohne seine Ehe zu gefährden?

Karin Bräckle, 27.04.2012

Foto: Mein Garten und das Licht ... Kerzenschein oder Designerleuchte?

Wir haben es schon oft an dieser Stelle geschrieben. Zu einem romantischen Abend unter Sternenhimmel gehört flackerndes Kerzenlicht. Das versteht sich von selbst. Doch was tun, wenn man tagtäglich von exklusiven Designerleuchten umgeben ist, die es einem ermöglichen, seinen Garten gekonnt ins rechte Licht zu rücken? Schlimmer noch, was tun, wenn der geliebte Partner eigentlich Kerzenlicht vorzieht? Sie ahnen es, das wird nicht einfach.

Foto: Die Moonlight Kugelleuchten sind ideal zur stimmungsvollen Beleuchtung des Gartens geeignet.

Doch zurück zum Anfang. Man nehme einen mittelgroßen (vor-)städtischen Garten, der zwar wunderschön angelegt, jedoch in keiner Weise illuminiert ist. Leuchtenfans wie ich werden sich an dieser Stelle die Hände reiben: genug Platz für kleine Spießleuchten, die die Blumenbeete auch nachts zum Strahlen bringen, eine lichtstarke Bodenleuchte, die den kleinen Baum am Ende des Rasens effektvoll von unten anstrahlt, zwei Pollerleuchten, die den Übergang von Terasse zur Rasenfläche säumen und natürlich eine moderne Wandleuchte an der Hausfassade. Am liebsten hätte ich noch eine dieser extravaganten Stehleuchten rechts neben dem Gartentisch. Kurzum, endlich habe ich genug Platz, auch Außenbereiche mit den neuesten und schicksten Außenleuchten aus Italien, Deutschland und Spanien zu schmücken.

Foto: Ein Hauch von Dolce Vita - extravagant und sehr schick sind die kleinen Stehleuchten Bag von Penta.

Foto: Die kleine SLV Cubix I Bodenleuchte strahlt Sträucher und Pflanzen von unten an.

Foto: Die Bodenleuchte Metalarte Chimseta wird auf festen Boden aufgeschraubt, es gibt sie jedoch auch als Spießleuchte.

Ich habe die Rechnung allerdings ohne meinen Mann gemacht. Der schleppt, seitdem ich das Thema angesprochen habe, unablässig Windlichter und Kerzen jeglicher Art und Form durch das Haus in den Garten. Die Blumenbeete sind mittlerweile mit mittelalterlich anmutenden Fackeln gesäumt, die Wege mit Laternen (ver-)stellt. Sogar im Kräuterbeet haben Öllampen aus Terrakotta ihren Platz gefunden. Man könnte meinen, ich schreibe für einen Kerzenhändler und kein Leuchtenfachgeschäft. Gerade mal drei kleine Bodenstrahler konnte ich bisher durchsetzen. Eine gelungene Außenbeleuchtung ist das nicht. Es diene ja lediglich nachts der Sicherheit, sagt mein Mann. Ach ja, und eine neue Wandleuchte an der Fassade haben wir auch. Eine sehr zweckmäßige, geradlinge. Für Extravaganzen sei die Architektur des Hauses nicht geeignet ...

Foto: Die SLV Belpa II Wandleuchte ist zeitlos im Stil und sorgt auf Terassen für stimmungvolle Grundbeleuchtung.

Foto: Das i-Tüpfelchen für Leuchtenfans - die leuchtenden Pflanzgefäße von Slide bringen Blumen auch nachts zur Geltung.

Um den häuslichen Frieden zu wahren, lasse ich ihn noch gewähren. Der nächste Winter kommt bestimmt, und damit hoffentlich der Wunsch, den Garten durch komfortables Betätigen eines Schalters zu beleuchten -statt mit Streichhölzern durch den Schnee zu stapfen ...