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Leuchtende Dreibeiner: Unsere 10 schönsten Tripod Stehleuchten

Natalie Fahrenschon, 18.07.2018

Designer Stehleuchten sind die perfekten Wohnbegleiter: So dienen sie nicht nur als Lichtquelle für Stimmungs- und Zonenlicht, sondern sie sind vor allem kostbare Dekorationsobjekte. Stehleuchten, die dabei nicht auf einem einzigen Sockel fußen, sondern die mit drei Beinen am Boden haften, gehören definitiv zu den Leuchten-Trends 2018. Sogenannte „Tripods“ sind optisch oftmals Kamerastativen und anderem Fotografie-Equipment nachempfunden oder sie erinnern an Spots zur Bühnenbeleuchtung. In diesem Beitrag präsentieren wir Ihnen sowohl klassische Dauerbrenner als auch unkonventionelle (Leuchten-)Kunststücke.

Der Stoffschirm der Trípode von Santa & Cole ist aktuell in den Farben Rot, Senfgelb, Grün, Schwarz, Terrakotta oder Naturweiß verfügbar.

Trípode von Santa & Cole

Das dreibeinige Gestell aus filigranen, sich überkreuzenden Metallfüßen wird von einem zylinderförmigen Stoffschirm gekrönt, der in mehreren bunten Farben erhältlich ist. Die Trípode Stehleuchte nach einem Entwurf der internen Designwerkstatt von Santa & Cole aus dem Jahr 1997 hat sich zu einer festen Größe im Lichtdesign entwickelt und passt dank zeitloser Ästhetik zu vielen Einrichtungsstilen. Trípode ist mit einer E27 Fassung ausgestattet und spendet im angeschalteten Zustand sowohl harmonisches Zonenlicht für die abendliche Lektüre als auch indirektes Licht nach oben. Die grazile Anmutung wird durch technische Raffinessen komplettiert; so verfügt die Trípode Stehleuchte über einen integrierten Dimmer und das Stromkabel verläuft subtil innerhalb eines Fußes.

Die Triana Stehleuchte von Metalarte ist in Weiß oder Schwarz erhältlich.

Triana von Metalarte

Das zweite Dreibein-Schmuckstück entstammt ebenfalls einer spanischen Designschmiede: Die Triana Stehleuchte von Metalarte. Sie verkörpert schlichtes Design in edelster Ausgestaltung, der dreibeinige Standfuß aus Polyurethan wirkt markant und wird mit seiner Oberfläche aus schwarzem oder weißem Klavierlack besonders kostbar. Der konisch geformte Leuchtenschirm aus hochwertigem Chintz streut das Licht diffus, während additional Licht nach oben und unten strahlt. Verfügbar in Weiß oder Schwarz.

Sten Cloud mit Dreibein aus wertigem Holz, in dunklem Nussbaum oder heller Weißeiche.

Sten Cloud von Domus

Der Entwurf von Wiege für den deutschen Hersteller Domus versprüht eine besondere Atmosphäre, da hier moderne Materialien mit dem Design eines klassischen Dreibeins gelungen kombiniert werden. Die Standfüße sind aus wertigem Eichen- oder Nussbaumholz und tragen einen Lampenschirm, der aus plissiertem und gecrashtem Trevira besteht, einem Kunststoff, der schwer entflammbar ist.

Funkelnde Lichtreflexionen durch Polycarbonat-Schirm mit Fresnel-Linsen.

Lighthouse von Innermost

Die faszinierende Tripod-Variante von Innermost beeindruckt mit ihrem besonderen Lichtspiel, das durch den Lampenschirm aus Fresnel-Linsen produziert wird. Hieraus rührt übrigens auch der Name der Leuchte: Fresnel-Linsen revolutionierten einst die Leuchtturmtechnik, da sie eine höhere Lichtstärke produzieren. Heute bedienen sich vor allem Leuchtendesigner an den Kunstofflinsen – vervielfältigen sie doch das Licht und erzeugen wundervolle Lichtreflexionen. So auch bei der Kreation Lighthouse von Innermost. Zusätzlicher Pluspunkt: Das Dreibein aus Stahl lässt sich in der Höhe verstellen und das Stromkabel stört durch seine Transparenz die Optik nicht. Die Tripod Stehleuchte von Innermost ist ein beeindruckender Licht-Brillant, der in repräsentativen Räumlichkeiten im wahrsten Sinne des Wortes zu glänzen weiß.

Tripod: Zwei schwenkbare Spots aus Messing für gerichtetes Licht, eine satinierte Glaskugel für diffuses Licht.

Tripod von FontanaArte

Ein eher unkonventioneller Dreifuß, der sich jedoch nicht minder ästhetisch präsentiert: Die Stehleuchte Tripod aus dem Designstudio Front Design für den italienischen Traditionshersteller FontanaArte. An zwei der drei unterschiedlich langen Beine sitzen schwenkbare Spots aus Messing für eine direkte Lichtstreuung, während das dritte und längste Bein eine satinierte Glaskugel für diffuses Raumlicht trägt. Tripod ist ein Designstück der Extraklasse!

Nicht nur Leuchtobjekt, sondern dreidimensionales Kunstwerk: Tuareg Terra von Foscarini mit drei verstellbaren Lichtstäben.

Tuareg Terra von Foscarini

Skulpturales Kunstobjekt und Leuchte – auch bei der Tuareg von Foscarini handelt es sich nicht um einen Tripod im konventionellen Sinne, dennoch fußt er auf drei filigranen Standbeinen. Diese Standbeine aus lackiertem Aluminium vervielfältigen sich nach oben hin in scheinbar ungeordneter Manier - als Betrachter muss man unweigerlich an ein Mikado-Spiel denken. Drei der Elemente von Tuareg besitzen Diffusoren aus Polycarbonat mit integrierten LEDs und lassen sich zur flexiblen Ausrichtung des Lichts um 360° drehen. Technischer Clou: Die drei Lichtquellen lassen sich unabhängig voneinander schalten und per Touch-Funktion dimmen.

Eine drehbare Scheibe aus Licht: Jasper Morrisons Entwurf für Flos.

Superloon von Flos

Stardesigner Jasper Morrison schuf den Entwurf für diese anmutige Leuchte, deren Diffusor offensichtlich von unserem Erdtrabanten inspiriert ist: die Superloon Stehleuchte. Eine kreisrunde Scheibe aus PMMA, die von Licht durchflutet ist und sich auf dem feingliedrigen metallenen Dreibein um 360° drehen lässt – ähnlich wie das Vorbild, das sich auf der Umlaufbahn um die Erde dreht. Die Superloon Tripod Stehleuchte punktet darüber hinaus mit hochmoderner Edge-Light-LED-Technologie, wobei in der den Diffusor umfassenden Struktur das Licht über kaum wahrnehmbare Mikroeinschnitte in die Scheibe geleitet wird. Das Ergebnis ist eine von Licht durchflutete Leuchtscheibe, die nicht blendet und damit einen sehr hohen Sehkomfort gewährleistet. Mit einem Soft-Touch-Sensor am Dreibein lässt sich die Farbtemperatur (2.800K) dank der innovativen Dim2Warm-Technologie außerdem bis in sehr warme Farbtemperaturbereiche (2.100K) dimmen.

Der Textilschirm der Fortuny Stehleuchte von Pallucco stammt von der Stoffdesignerin Dominique Kieffer.

Fortuny Kieffer-Rubelli von Pallucco

Re-Edition der Fortuny Stehleuchte nach einem Entwurf von Mario Fortuny y Madrazo aus dem Jahr 1907, die mit einem ganz besonderen Textilschirm von der französischen Stoffdesignerin Dominique Kieffer und Textilfabrikant Rubelli ausgestattet ist. Vorbild war hier ebenfalls die patentierte Plissiertechnik von Mariano Fortuny: Während die Innenseite des Lampenschirms, der an einen Reflektorschirm aus der professionellen Fotografie erinnert, mit Leinen und Goldfäden für sanftes Stimmungslicht sorgt, in die Außenseite mit schwarzem plissierten Taft umspannt. Der runde Leuchtenschirm, der als Reflektor dient und das Licht des Leuchtmittels sanft entblendet, steht auf einem robusten dreibeinigen Gestell aus pulverbeschichtetem Metall, das sich in der Höhe bequem verstellen lässt.

Carronade von Le Klint.

Carronade von Le Klint

Bei diesem Entwurf des schwedischen Designers Markus Johansson trifft Skandi-Style auf Retro. Die Carronade Serie von Le Klint ist dabei nicht nur vom industriellen Stil inspiriert, sondern auch von Kanonen aus dem 17. Jahrhundert, was durch das bewusst sichtbar gemachte Stromkabel, das offensichtlich an eine Zündschnur erinnert, deutlich gemacht wird. Das Licht ist blendfrei und eignet sich als hervorragendes Zonenlicht im modernen Interieur.

Skan Dreibein-Deckenfluter von Vibia.

Skan von Vibia

Minimalistischer Deckenfluter Skan von Vibia mit dreifachem scheibenartigen Diffusor aus Methacrylat überzeugt durch seine Reduktion auf's Wesentliche. Mit Kabeldimmer.