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Große Eleganz: Feingliedrige Pendelleuchten mit federleichtem Charme

Anna-Luise Lippach, 04.02.2017

Foto: Fabbian Giro ist eine eindrucksvolle LED-Pendelleuchte mit filigranem Schirm und einer Lichtquelle, die sich zentral oder seitlich positionieren lässt.

Große Pendelleuchten mit Präsenz, die aber gleichzeitig den Raum optisch nicht einengen? Das klingt nach einem Widerspruch – ist aber keiner!

Wir möchten Ihnen einige Pendelleuchten vorstellen, die zwar einerseits beeindruckend groß sind, doch auch so federleicht und filigran konstruiert, dass sie kaum Platz zu beanspruchen scheinen. Treppenhäuser und Räume mit hohen Decken profitieren oft immens von einer extravaganten Pendelleuchte in großen Dimensionen. Dabei geht es nicht nur um Licht, sondern auch um die Betonung der Raumhöhe und -größe. Und ein solch imposanter Eyecatcher verwandelt selbst sterile Räume in geschmackvolle Gesamtkunstwerke.

Foto: Die Pendelleuchte Mesh von Luceplan ist ein zauberhaftes Netz, besetzt mit zahlreichen, individuell schaltbaren LEDs. Sie ist in zwei Größen erhältlich.

Mut zur Lücke! Große Pendelleuchten wirken dann optisch leicht, wenn ihre Körper keine geschlossenen Oberflächen aufweisen. Zum Beispiel die Pendelleuchte Giro 85 von Fabbian, die aus filigranen Metallringen eine Kugel baut. Da die runden Lücken groß und die Ringe sehr schmal sind, bleibt die Leuchte durchsichtig und verdeckt niemals den Blick. Ähnlich verhält es sich auch mit Mesh D86 von Luceplan, einer Pendelleuchte in Gestalt eines LED-besetzten Netzes. Beide Leuchten setzen starke, grafische Akzente, wirken aber nicht aufdringlich ... und erlauben den Blick auf alles, was hinter ihnen liegt.

Foto: Mikado von Morosini, hier als 18-flammige Variante, richtet ihr Licht nach unten, und hinterlässt einen starken optischen Eindruck.

Licht ist nicht alles! Alle diese Leuchten haben gemein, dass es gar nicht der Reflektor selbst ist, der den Blick auf sich zieht. Besonders deutlich macht das die Kollektion Morosini Mikado, deren Leuchtenköpfe recht bescheiden nach unten hängen. Darüber aber spielt sich dramatisches ab: Die Kabel, vor allem aber die kreuz und quer stehenden Verbindungsstäbe, füllen den Raum über den Reflektoren mit einem willkürlich wirkenden Muster, das an das namensgebende Geschicklichkeitsspiel erinnert.

Dem gleichen Prinzip folgt auch die Kollektion Wireflow von Vibia, nur dass hier Ordnung und strenge Symmetrie herrschen. Die Aufhängung zeichnet geradlinige, dreidimensionale geometrische Formen nach, und ist so auch etwas für Minimalisten.

Foto: Der moderne Kronleuchter Pallas von Lightyears besitzt einen käfigartigen Schirm.

Ein Käfig für Licht: Doch auch "herkömmliche" Diffusoren erhalten zauberhafte Leichtigkeit, wenn Ihre Flächen mit Lücken durchbrochen sind. Gitterhafte Konstruktionen entblenden das Licht, lassen es dennoch nach außen dringen und werfen faszinierende Schattenmuster an die Decke oder an die umliegenden Wände. Die Pendelleuchte Lightyears Pallas punktet darüber hinaus mit einer stufigen Gestalt, die an klassische Kronleuchter erinnert. An die Stelle von Prunk und Glanz tritt aber eine minimalistische Formsprache, und ein Leuchtenkörper wie ein leuchtender Vogelkäfig.

Foto: Die Pendelleuchten Foscarini Spokes sorgen für ein einzigartiges Licht- und Schattenspiel.

Zauberei oder Technik? Ähnlich, aber weitaus filigraner kommt die Pendelleuchte Spokes von Foscarini daher. Hier setzt sich der Diffusor aus feinen Metallspeichen zusammen. Die Kollektion umfasst zwei Formen – Spokes 1 und Spokes 2 – zwei Farben und inzwischen auch eine extragroße Variante, Spokes 2 Large. Diese Vielfalt ermöglicht individuelle Arrangements in Gruppen, perfekt abgestimmt auf die Dimensionen des Raumes.

Dank einer dezent verbauten LED-Lichtquelle ist der Diffusor selbst "leer" und leuchtet doch von innen heraus – wie durch Magie.