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Flos Architectural – die Verschmelzung von Lichtdesign und Innenarchitektur

Nostraforma Redaktion, 25.04.2017

Foto: Bauhaus-inspirierte Lichtinstallation in historischer Gebäudekulisse: Das System Infra-Structure von Vincent van Duysen zählt zu den neuesten Geniestreichen der Italiener von Flos Architectural.

Abseits der seriellen Leuchtikonen, die zur Home Collection von Flos zählen, bietet ein Unternehmenszweig namens Flos Professionals den entscheidenden Baustein einer gelungenen Lichtplanung: Produkte der Marke Flos Architectural zeugen von einer hoch professionellen Auseinandersetzung mit der gebauten Struktur und sorgen für die gelungene Interaktion von Raum und Lichtobjekt. Die klugen Modulsysteme zeugen dabei nicht nur von gehobener Ästhetik, sie haben auch einen hohen Individualisierungsfaktor, was gerade Architekten und Innenarchitekten in ihrer Planungsarbeit schätzen. Wir stellen einige sehenswerte Raumlösungen mit Produkten von Flos Architectural vor.

Foto: Das System The Running Magnet von Flos Architectural zeichnet die Konturen der Raumgrenzen effektvoll nach.

"Jedes Mal, wenn wir ein Projekt starten, haben wir das Gefühl, dabei die beste Leuchte der Welt zu entwerfen. Das ist die Philosophie von Flos," sagt Piero Gandini, CEO der berühmten italienischen Leuchtenschmiede. Zum illustren Produktrepertoire zählen seit der Firmengründung 1962 Designklassiker, wie die Bogenleuchte Flos Arco von Achille und Pier Giacomo Castiglioni, Miss K oder die unverwechselbare Arà von Philippe Starck, Flos Button von Piero Lissoni, die mobile Stuckdecke Skygarden von Marcel Wanders, die minimalistische Tischleuchte Flos Kelvin von Antonio Citterio oder neueste Kooperationen, wie die unkonventionelle Hängeinstallation Flos AIM der Brüder Bouroullec. Dies sind nur wenige Beispiele eines noch viel größeren Portfolios und eines sagenhaften Gespürs für klare Formen, kluge Technologie, namhafte Talente und unternehmerischen Weitblick. Die Erfolgskomponenten setzen sich auch im Unternehmenszweig für Professionals fort, der unter dem Namen Flos Architectural agiert.

Foto: Bündige Lichtflächen und minimalistische Spots schaffen bei The Running Magnet eine passende Mischung aus Allgemein- und Akzentbeleuchtung.

Maßgeschneidertes, individuelles Interior Design setzt die frühe Auseinandersetzung mit allen Bereichen der späteren Ausstattung und Einrichtung voraus. Eine der wichtigsten ist die der künstlichen Raumbeleuchtung und somit die Lichtplanung. Neben gebäudetechnischen Vorteilen, ist die Integration von Lichtelementen in den Innenausbau ein zunehmend beliebtes Gestaltungselement.

Foto: Die magnetische Halterung ist hoch funktional und bedient auch nachträgliche Gestaltungswünsche oder zwangsläufigen Wartungsbedarf.

Für einen Hersteller, der die ästhetischen und technologischen Anforderungen der professionellen Planer kennt, ist die Entwicklung solcher Lichtlösungen eine begehrte Herausforderung. Flos Architectural verbindet in seinen Produkten eine gewohnt minimalistische Linienführung mit einem hohen Grad an Funktionalität. Das Unternehmen entwickelte zahlreiche modulare Leuchtenserien, die den individuellen Raumkonzepten gerecht werden.

Foto: Das System The Tracking Magnet bildet die klassische Schieneninstallation mit individuellen Spots in kompakter Größe ab. Die Magnettechnologie wurde hier im Bild mit dem Strahler Anthony kombiniert.

Dabei verschmelzen die Raumgrenzen wörtlich mit der Lichtquelle. Flos Achitectural schafft spezielle Lösungen für Installationen in gipskartonverkleideten Wänden oder Decken. Beim Modell The Running Magnet beispielsweise werden in die vor- oder abgehängten Raumbegrenzungsflächen lineare Fugen eingebaut. Dies stellt an sich bereits ein subtiles aber wirkungsvolles Gestaltungselement dar. Die offenen Schächte können wahlweise vollständig mit LED-Lichtmodulen besetzt werden, die bündig mit der Wand- oder Deckenfläche abschließen. Die magnetische Halterungssystematik erleichtert die Platzierung und den Austausch der Module. Durch eine matte Abdeckung wird das Licht gleichmäßig verteilt, es kann entweder als Ambientebeleuchtung oder als akzentuierendes Licht eingesetzt werden.

Foto: Die Klarheit und Kompaktheit zeitgenössischer Inneneinrichtung spiegelt sich auch in Lichtlösungen von Flos Architectural wieder, wie hier die wörtlich zu nehmende Serie The Black Line.

Es ist immer wieder eine Kunst in der Lichtplanung, zwischen Ursache und Wirkung zu differenzieren. Dies gelingt mit dem Einbausystem The Black Line auf besonders schöne Weise. Die Lichtquelle bleibt nahezu unsichtbar, während die Lichtwirkung vielfältig sein kann. Ein deutlich gelenkter Lichtstrahl, weitläufige Lichtfluten oder präziser Lichteinfall lassen sich mit der Produktlinie erzeugen. Dabei spielt die Konstruktion der Strahler eine entscheidende Rolle. Ein sehr kleiner Silikonkegel mit integriertem Objektiv schirmt hierbei einzelne LED-Module ab und bestimmt den Strahlungsgrad. Die Konstruktion bedingt eine blendfreie Lichtwirkung, hohen Sehkomfort, eine vollständige Integration in das tragende Material sowie einen leichten Zugang zu den einzelnen Modulen, so dass diese bei Bedarf ausgetauscht werden können.

Foto: The Black Line verbirgt 2, 4, 8 oder 12 kleine LED-Lichtpunkte in schmalen, linearen Decken- oder Wandfugen. Eine runde Variante heißt Circle of Light.

Unter dem Namen Flos Soft Architecture werden vollständig in die Architektur integrierte Lichtlösungen zusammengefasst. Die skulpturale Verschmelzung von Wand- oder Deckenflächen mit Leuchtobjekten hat es in einigen Fällen zur Serienreife geschafft.

Foto: Als Inspirationsquelle für die Serie Juncos sorgte Schilfrohr, das aus dem Wasser ragt.

Dazu gehört auch die Kollektion Juncos, bei der mit Power LEDs ausgestattete Lichtröhren in unterschiedlichen Winkeln und Tiefen aus der Decke herausragen. Die filigranen Stäbe werden auf eine Soft-Architecture-Platte montiert und können manuell bis zu 20 Grad geneigt werden bzw. ein- und ausgefahren werden.

Foto: Die mit 9W-Power-LEDs ausgestatteten Lichtrohre weisen dank Spot Lens eine ideale Lichtstreuung auf.

Zu den charismatischsten Entwürfen im Repertoire von Flos Architectural gehört die Serie Infra-Structure, die der belgische Architekt Vincent van Duysen entwarf. Ein raumeinnehmendes Gefüge aus geometrisch angeordneten, schwarzen Rohren bildet die Basis für einzelne, über Magnettechnologie eingehängte Leuchtobjekte.

Foto: Industrial Style für Puristen: Infra-Structure zeichnet den Charakter offener Deckenaufbauten in grafischer Perfektion nach.

Dabei ergeben sich zahlreiche dekorative Spielräume durch unterschiedliche Diffusoren. Vom runden, flachen Teller mit homogener Lichtfläche über den klassischen Spot oder den linearen Tubus als Down- oder Uplight bis hin zum dekorativen Glasschirm mit Farbakzent stehen verschiedene Varianten zur Verfügung. Alle Objekte verfügen über eingebaute, energieeffiziente LEDs und integrierte Dimmer, Leuchten mit größerem Gewicht haben eine mechanische Sicherheitssperre.

Foto: Die LED-Leuchten werden an die 48V-Schiene kabellos angeschlossen, die Magnettechnologie übernimmt ebenso die Stromeinspeisung.

Somit schließt sich der Kreis, den Gandinis Gedanken zur Unternehmensphilosophie transportieren. Die Intention, mit jedem (Leuchtendesign-) Projekt Objekte von Weltklasse zu schaffen, lässt sich auch auf einzelne (Raumlösungs-) Projekte übertragen. Für individuelle Planung und die Anpassung an neue oder vorhandene Raumsituationen stehen unsere professionellen Lichtberater zur Verfügung, ausgewählte Produkte von Flos Architectural gibt es zudem im Nostraforma-Onlineshop.