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Ettore Sottsass

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Ettore Sottsass

Der italienische Architekt und Designer Ettore Sottsass (1917-2007) ist als Vertreter des sogenannten Anti-Designs und als Gründer der Memphis-Gruppe weltberühmt. Als Produktdesigner arbeitete er unter anderem für Alessi, Tissot und im Leuchtensektor für das italienische Traditionsunternehmen Artemide. Kräftige Farben und unerwartete Formen prägen die Entwürfe des Designers, der sich auf diese Weise von althergebrachten Vorstellungen zum Thema Design lösen wollte.

Ettore Sottsass: Leben und Karriere

Sottsass wurde 1917 in Innsbruck geboren und studierte von 1935 bis 1939 Architektur in Turin. Seine Tätigkeit als Architekt und Designer nahm er nach dem zweiten Weltkrieg auf. In den 1950er Jahren wurde er künstlerischer Leiter des Möbel- und Beleuchtungsunternehmens Poltronova, und begann seine Zusammenarbeit mit dem Bürogeräte-Hersteller Olivetti, für den er unter anderem mehrere Schreibmaschinen entwarf. Die Schreibmaschine Olivetti Valentine (1969) gilt heute als Designklassiker und Kultobjekt. Auch der Olivetti Elea (1959), einer der ersten Großrechner, wurde von Sottsass designt.

Sottsass gründete 1981 die Gruppe Memphis zusammen mit Matteo Thun, Michele de Lucchi und weiteren gleichgesinnten Designern. Sie favorisierten ein neues Design, gekennzeichnet von Emotion und ausdrucksstarken Formen, und abgewandt vom vorherrschenden funktionalen Design.

Sottsass feierte mit seinen Designs und Kunstwerken zahlreiche Erfolge. Dreimal erhielt er den renommierten Compasso d'Oro, neben weiteren Designpreisen. Seine Werke wurden schon zu Sottsass' Lebzeiten mit Ausstellungen gewürdigt und sind auch heute noch immer wieder Gegenstand von Ausstellungen, unter anderem im Londoner Design Museum oder im Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Viele Klassiker aus Ettore Sottsass' Feder befinden sich außerdem in den Designsammlungen berühmter Museen.

Sottsass starb 2007 im Alter von 90 Jahren in Mailand.

Ettore Sottsass' Leuchten-Designs

Paradebeispiele des Memphis-Designs sind Ettore Sottsass' Lampen, die mit ungewöhnlichen Formen und bunten Farben ins Auge fallen. Ihre Funktion als Lichtquelle tritt eher in den Hintergrund, sie sind auch im ausgeschalteten Zustand aussagekräftige Designstücke mit dekorativem Charakter.

Die Tischleuchte Tahiti erinnert an einen Vogel, der allerdings aus verschiedenfarbigen Bauklötzen konstruiert zu sein scheint. Die ungewöhnliche Schreibtischleuchte hat einen kippbaren Kopf und erfüllt so durchaus ihre Aufgabe als gerichtete Lichtquelle, es ist aber ihr verspieltes Design, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Noch außergewöhnlicher ist die Leuchte Ashoka, ein komplexes, vielfarbiges Konstrukt, das wie zufällig mit Glühbirnen versehen ist und formal keinem typischen Leuchtendesign ähnelt.

Für Artemide entwarf Sottsass Callimaco, einen Deckenfluter aus drei farbigen Metallelementen. Sie ist heute als moderne LED-Version erhältlich, besitzt aber nach wie vor das typische Sottsass-Design im extravaganten Memphis-Stil. Auch **Artemide Callimaco **gilt inzwischen als Klassiker und ist unter anderem Teil der Designsammlung des MoMA in New York. Eine weitere Sottsass-Designleuchte im Artemide-Sortiment ist die Tischleuchte Pausania, deren ungewöhnliche Gestalt und auffällige grüne Diffusorfarbe sie zum schmückenden Highlight auf jedem Schreibtisch machen.