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Patricia Urquiola

Patricia Urquiola

Patricia Urquiola – über die Architektur zum Interior-Design

Die Architektin und Designerin Patricia Urquiola wurde 1961 in Oviedo geboren. In Madrid studierte sie ab 1979 an der Facultad de Arquitectura und später am Politecnico di Milano, wo sie 1989 bei Achille Castiglioni promovierte. Es folgte eine Assistenz für Castiglioni und Bettinelli in Paris. Zwischen 1990 und 1996 war Urquiola Leiterin der Produktentwicklung bei De Padova. Aus dieser Zeit stammt auch ihr erster Möbelentwurf. Später spezialisierte sie sich dort auf Inneneinrichtungen für den Objektbereich. Dabei arbeitete sie mit den Architektinnen de Renzio und Ramerino zusammen. Danach übernahm Patricia Urquiola eine Leitungsfunktion bei Lissoni Associati, bevor sie im Jahr 2001 in Mailand ihr eigenes Studio gründete.

Patricia Urquiolas Design für luxuriöse Leuchten und Möbel

Urquiolas Stil steht für einen kreativen Umgang mit Designelementen sowie für ungewöhnliche Kombinationen von Stilen und Materialien. Das zeigt sich beispielsweise bei ihrem berühmten Sessel Smock, bei dessen Formensprache sich luxuriöse Üppigkeit mit einem klaren Grundkonzept verbindet. Im Bereich des Leuchtendesigns ist sie vor allem für ihre Caboche-Pendelleuchten bekannt, die an Perlenarmbänder erinnern und von Foscarini produziert werden. Ihre Arbeiten sind außerdem in so bedeutenden Museen wie dem MoMA in New York, dem Victoria and Albert Museum in London und dem Vitra Design Museum in Basel zu finden. Sie ist Trägerin zahlreicher Designpreise und inzwischen auch selbst Jury-Mitglied. Spaniens König Juan Carlos I. verlieh Patricia Urquiola außerdem den Orden de Isabel la Católica und die spanische Regierung zeichnete sie mit der Goldmedaille für Verdienste in den Schönen Künsten, der Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes, aus.

Foto: @Stefano Galuzzi