FLOS LEUCHTEN, EIN INBEGRIFF FÜR ITALIENISCHES DESIGN
Flos Leuchten, das sind Designer Leuchten par excellence. Sie sind nicht nur ein Inbegriff für Design made in Italy, das Unternehmen Flos steht auch für Qualität und Innovation im Leuchtensegment weltweit. All das bestätigt der Erfolg, der seit den 1960er Jahren ununterbrochen die Marke begleitet. Und all das liegt an den großen Namen der Designerszene, die mit ihrer Kreativität die Produktpalette des Unternehmens kontinuierlich bereichert haben: Castiglioni, Starck, Wanders, Grcic, Morrison, Lissoni, Citterio, und viele andere mehr. Nicht zuletzt beweist dies die innovative Kraft der Macher selbst, die von den bewährten Designklassikern, wie Flos Arco, über die neuesten Lichtentwürfe, wie Flos Wan, bis hin zur Gründung synergetischer Unternehmenszweige, wie der Flos Architectural Lighting, längst eine Vorreiterrolle innerhalb ihrer Branche eingenommen haben.
FLOS ARCO, DIE BRÜDER CASTIGLIONI UND DIE GEBURTSSTUNDE EINES NEUEN LEUCHTENTYPUS
Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens Flos und seiner Leuchten ist eng verbunden mit den großen italienischen Designern Achille und Pier Giacomo Castiglioni. Aus der Feder der beiden Brüder entstammen Meilensteine des modernen Lichtdesigns, so wie die Bogenleuchte Flos Arco. Das Gründungsjahr des Unternehmens gilt auch als Geburtstunde der berühmten Stehleuchte. Hierfür verlegten die Castiglioni-Brüder den bis dato üblicherweise von einer Decke abgehängten Leuchtenkopf an einen langen Bogen, der auf dem Boden fußt. Um ein adäquates Gegengewicht zur bis zu 2,20 Meter weiten Ausladung der Leuchte zu haben, verwedenten sie einen massiven Sockel aus Carraramarmor. Das Design der Bogenleuchte Arco ist bis heute vielkopiert.
FLOS DESIGNKLASSIKER
Weitere Flos Leuchten der ersten Stunde, die von den Brüdern Castiglioni entworfen wurden, sind die Pendelleuchte Flos Splügen Bräu, Stehleuchte Flos Stylos, Essplatzleuchte Flos Fucsia mit ihrem klaren konischen Glaszylinder sowie die innovativen Leuchten Flos Viscontea und Flos Taraxacum, für die ein damals neuartiges elastisches Synthetik-Material verwendet wurde. Der Kokon-Effekt war etabliert. Diese Leuchten sind immernoch in den aktuellen Katalogen von Flos enthalten, was sie zu zeitlosen Klassikern macht, die aus keiner designbewußten Einrichtung mehr wegzudenken sind.
FLOS DESIGNER PHILIPPE STARCK, MARCEL WANDERS, ANTONIO CITTERIO ODER JASPER MORRISON
Binnen fünf Jahrzehnten hat Flos Designgeschichte geschrieben und Leuchten produziert, die nicht nur Design-Kennern ein Begriff sind. Die Liste derjenigen, die für Flos die Welt der Leuchten und Lampen kreiert haben, liest sich wie das Who is Who der Designbranche: 1988 begann die Zusammenarbeit mit Philippe Starck, der u.a. die beliebten Tischleuchten Flos Romeo, Flos Miss K oder später die Flos Arà entwarf. Es folgten die Kugelleuchte Flos Glo Ball von Jasper Morrison und die preisgekrönte Allzweckleuchte Flos May Day von Konstantin Grcic. Marcel Wanders gelang ein Coup mit der mit Stuck verzierten Pendelleuchte Flos Skygarden und die Flos Ariette von Pierro Lissoni besticht durch ihre ansprechende textile Oberfläche. Ebenfalls Lissoni ist für die formschöne Deckenleuchte Flos Button verantwortlich, während es Flos Kelvin von Antonio Citterio mit ihrem chrakteristischen Diffusor eindeutig in die Kategorie Designklassiker für Tischleuchten geschafft hat.
FLOS IM WELTWEITEN BLICKFELD: AUSZEICHNUNGEN UND REFERENZPROJEKTE
Der aus Italien stammende Design-Oscar, der Compasso d'Oro, wurde Flos bislang fünf Mal zuerkannt. Bereits im Jahr 1955 bekam die teleskopartige Stehleuchte Luminator von Achille und Pier Giacomo Castiglioni den begehrten Preis, bevor Achille Castiglioni und Pio Manzú im Jahr 1979 für den Entwurf der Stehleuchte Parentesi geehrt wurden. 1994 gewann ihn die Leuchte Flos Drop von Marc Sadler, um ein Jahr später Flos als Unternehmen mit dem Outstanding Company Award zu ehren. Schließlich wurde im Jahr 2001 Konstantin Grcic für seine Leuchte May Day ausgezeichnet, und diese Liste setzt sich mit Sicherheit auch in Zukunft noch fort.














